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Passivdampfen - wie gefährlich ist es wirklich?

Die Entscheidung für oder gegen eine E-Zigarette trifft jeder selbst. Doch wie sieht es da mit eurer Familie, euren Freunden oder dem Bekanntenkreis aus, die bisweilen in die Situation des Passivdampfens geraten können? Dass Passivrauchen ungesund ist, ist euch wahrscheinlich bekannt, aber wie ist es denn beim Passivdampfen? Ist das vollkommen unbedenklich oder solltet ihr eure Lieben vor solchen Situationen ebenso bewahren? Wir klären auf.

Das sagt die Wissenschaft dazu?

Dazu stellen wir euch erst einmal eine Studie vor, die im Juli 2018 von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Schweiz gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, der Kaunas University of Technology Litauen und dem Unternehmen Fontana Ventures veröffentlicht wurde. Diese Studie nannte sich „Characterization of the Spatial and Temporal Dispersion Differences Between Exhaled E-Cigarette Mist and Cigarette Smoke“ und beschäftigte sich mit den Unterschieden zwischen Zigarettenrauch und E-Zigaretten-Dampf, der ausgeatmet wird.

Die Testsituation sah wie folgt aus:

Es gab einen Raum mit einem Testdummy, der einen realen Menschen simulieren sollte. Auch die Ausstattung des Raums war einem herkömmlichen Wohnraum ähnlich. In diesem Raum sollten freiwillige Probanden nun also ihre Zigaretten rauchen bzw. ihre E-Zigaretten dampfen. Die Probanden saßen dem Dummy dabei immer gegenüber. Nach verschiedenen Untersuchungsreihen fand man heraus, dass der Zigarettenrauch wesentlich länger in der Luft bleibt als der Dampf der E-Zigarette. Nicht nur, dass die Aerosole der E-Zigarette schneller verschwanden, sie waren auch mit einem Abstand von zwei Metern zwischen Proband und Dummy beim Dummy nicht mehr zu messen. Das heißt, hier fand keinerlei Belastung mehr statt. Außerdem ist zu erwähnen, dass die ausgeatmeten Partikel der E-Zigarette innerhalb von zehn bis fünfzehn Sekunden wieder die normalen Grundwerte erreichten, während die Partikel der normalen Zigarette erst nach 30 bis 45 Minuten wieder auf diese Werte absanken.


Passivrauchen vs. Passivdampfen:

Nicht nur die Studie liefert solche Ergebnisse. Wie wir bereits wissen, wird beim Rauchen etwas verbrannt, wodurch die bedenklichen Stoffe in die Umgebung gelangen. Bei der E-Zigarette passiert dies nicht. Dies wird auch bereits in technischem bzw. optischem Sinne deutlich. Entsteht beim Dampfen der Dampf nur bei Betätigung der Feuertaste, bzw. beim anschließenden Ausatmen, ist der Passivraucher dem Zigarettenrauch bis zum vollständigen Abbrennen der Zigarette ausgesetzt (immer vorausgesetzt, man befindet sich im selben Raum! ;-)), also sowohl den direkten Verbrennungsrückständen als auch dem ausgeatmeten, schadstoffbelasteten Qualm des Rauchers. 


Wie können wir das Ganze also kurz zusammenfassen?

Passivrauchen ist schädlich und sollte unbedingt vermieden werden, da die nichtrauchenden Personen in eurem Umfeld die Schadstoffe durch die Luft aufnehmen. Passivdampfen ist wesentlich ungefährlicher als Passivrauchen, da der Anteil der Schadstoffe auf ein Minimum begrenzt ist. Wie wir bei der Studie schon herausgefunden haben, verschwinden die Aerosole auch wesentlich schneller wieder aus der Luft.

Was heißt das für meine Umgebung? Passivdampfen ist auf jeden Fall eher in Ordnung als Passivrauchen. Trotzdessen haltet ihr es für eure nichtdampfenden Personen im selben Raum so ungefährlich wie möglich, indem ihr nicht in ihrer direkten Umgebung dampft. Davon abgesehen, ist es auch eine Frage der Höflichkeit und der grundsätzlichen Rücksicht, dem Gegenüber nicht zu jeder denkbaren Gelegenheit den Dampfs ins Gesicht zu blasen. Dies gilt nicht nur beim Essen. Vor allem bei Kindern und schwangeren Personen sollte diese Selbstverständlichhkeit nicht extra erwähnt werden müssen.

Im Großen und Ganzen gilt aber das Passivdampfen als relativ ungefährlich. 

 

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