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Lungenkrankheiten aufgrund der E-Zigarette - was ist da dran?

Viele von euch haben es bestimmt mitbekommen: Vermehrt wurde in letzter Zeit von mysteriösen Lungenkrankheiten berichtet, die in Zusammenhang mit der E-Zigarette stehen sollen. In den USA sind mehrere Fälle bekannt geworden, die in den Medien rasant verbreitet wurden. Aber ist an diesen Krankheitsfällen tatsächlich die E-Zigarette schuld? Wir schauen uns das Ganze erst einmal an.

Die Geschichte hinter den Lungenkrankheiten

Wenn man sich die betroffenen Fälle anschaut, fällt auf, dass alle erkrankten Personen E-Zigaretten genutzt haben. Das alleine wäre allerdings noch kein tragfähiges Indiz. Ein Bericht aus Illinois und Wisconsin stellte fest, dass mehr Männer als Frauen unter der Krankheit leiden. Das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei 19 Jahren. Über 450 Fälle wurden seit Juni bereits gemeldet, darunter auch schon fünf Patienten, die an den Folgen verstorben sind.

Doch wie sehen diese Lungenkrankheiten überhaupt aus?

Diese mysteriöse Erkrankung habe mit Grippesymptomen begonnen, erklärten die Patienten. Nach den ersten Beschwerden bekamen sie Fieber und hatten Atemprobleme. Dazu kamen Husten, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, teilweise auch Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Innerhalb einer Woche gingen die Patienten meist in ein Krankenhaus, viele von ihnen mussten auf die Intensivstation und wurden dort zum Teil sogar künstlich beatmet.

Was sagt die Medizin?

Die Ursache dieser Lungenkrankheiten ist noch nicht gefunden. Ärztliche Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Lungen der Patienten deutlich verändert hatten. Vergleichbare Krankheitsbilder lägen zum Beispiel vor, wenn eingeatmete Giftstoffe (Toxine) die Lunge schädigen, heißt es. In manchen Fällen hatte sich Wasser im Brustfell der Erkrankten gesammelt. Vorgekommen ist es auch, dass Immunzellen gefunden wurden, die sich mit Fett angereichert hatten. Diese Zellen gelten u.a. als Markerzellen für die Erkrankung.

Woher kommen die Lungenkrankheiten?

Die Ursache ist wie gesagt noch unklar. Bereits weit verbreitet ist die Meinung, dass die Benutzung von E-Zigaretten das wahre Problem sei. So glauben viele, dass die E-Zigaretten der Patienten bakteriell verunreinigt waren und deshalb eine Infektion verursachten. Bekannte Harvard-Forscher wie David Christiani, halten dies jedoch für sehr unwahrscheinlich. Für eher wahrscheinlich wird eine Erkrankung durch toxische Substanzen angenommen. Hier sei die Auswahl bei der E-Zigarette trotz vieler positiver Eigenschaften, relativ groß: von Nikotin über organische Verbindungen wie Benzen oder Toluen bis hin zu Kleinstpartikeln oder Metallen kann hier alles in den Liquids vorhanden sein. Auch Gifte von Bakterien (nicht die Baktierien an sich) sowie Pilze sind hier mögliche Ursachen. Selbst das in manchen Liquids vorkommende Vitamin E kann hier nicht ausgeschlossen werden.

Herausgefunden wurde bis dato lediglich, dass vier von fünf Patienten scheinbar Liquids mit Stoffen wie Tetrahydrocannabinol (THC) oder Cannabidiol (CBD) nutzen. Diese Stoffe finden sich in der Cannabispflanze. Obwohl dies auffällig war, hat sich die endgültige Ursache noch nicht bestätigt. Denkbar ist auch, dass durch das Erhitzen der Liquids und der dadurch entstehenden, neuen chemischen Verbindungen, ebenfall noch nicht erkannte Effekte aus den Körper ausgelöst werden könnten. Viele Forscher beschäftigen sich noch immer mit der Krankheit und versuchen herauszufinden, woher sie kommt.

Wie sieht’s in Deutschland aus?

In Deutschland sind diese Lungenkrankheiten übrigens noch nicht festgestellt worden. Dass diese Fälle bisher nur in den USA aufgetreten sind, spricht ebenfalls dafür, dass es sich nicht um Langzeitfolgen der E-Zigaretten handeln kann. Da das Problem eher bei den Liquids vermutet wird, kann man in Deutschland eigentlich aufatmen. Diese werden im deutschen Raum nämlich wesentlich strenger kontrolliert, Zusätze wie THC sind beispielsweise überhaupt nicht erlaubt.

Welche Konsequenzen ziehen wir nun aus der Geschichte?

Erstmal beruhigen und sich fundierte Informationen besorgen, bevor man Panik bekommt! Dampfen ist immer noch gesünder als Rauchen, wobei wir natürlich alle wissen, dass Nicht-Rauchen und Nicht-Dampfen das Gesündeste wäre. Ihr müsst aber keine Angst vor diesen Lungenkrankheiten haben. Solange ihr auf die Qualität eurer Liquids achtet, passiert euch im Normalfall auch nichts. Euer Lieferant sollte hier auch auf alle Eure Fragen die passenden Antworten haben! Wie heißt es so schön? Kommunikation schafft Vertrauen! 

Viel Spaß also weiterhin beim Dampfen, hoffentlich konnten wir ein bisschen Luft ins Dunkel bringen! :)

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